Energie Konsequent Optimal Nutzen 

 

Definition als Nicht-KMU (Auszug)

entsprechend der Empfehlung der Kommission 2003/361/EG

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Unternehmen (Artikel 1):

"jede Einheit, unabhängig von Ihrer Rechtsform, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt"

- insbesondere auch "Personengesellschaften oder Vereinigungen, die regelmäßig einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen"


Definition "wirtschaftliche Tätigkeit":

- "jede Tätigkeit, die darin besteht, Güter oder Dienstleistungen auf einem bestimmten Markt anzubieten"

Eine Gemeinnützige GmbH ist, wenn sie wirtschaftlich tätig ist, vom Energiedienstleistungsgesetz  betroffen.


Als Nicht-KMU gilt:

- mehr als 250 Mitarbeiter oder

- weniger als 250 Mitarbeiter, aber mehr als 50 Mio. € Jahresumsatz

  und

- mehr als 43 Mio. € Jahresbilanzsumme


Die Berechnungsgrundlage ist wie folgt:

Kennzahlen von Partner- / verbundenen Unternehmen müssen dazu addiert werden

Es zählt der letzte Rechnungsabschluss oder der konsolidierte Jahresabschluss

Umsatz netto (ohne gesetzliche Mehrwertsteuer) und sonstiger indirekter Steuern / Abgaben

Mitarbeiterzahl sind Arbeitseinheiten pro Jahr

- Gehaltsempfänger, Lohnbezieher, mitarbeitende Eigentümer und Teilhaber

- nicht anzurechnen sind: Mutterurlaub / Elternurlaub / Auszubildende


Additionskriterien von Beteiligungen sind:

- Verbundenes Unternehmen

   (Beteiligung mehr als 50%, bzw. bei beherrschendem Einfluss auf das Unternehmen):

       100% Anrechnung der Kennzahlen

       Kennzahlen aller vor- und nachgelagerter Unternehmen sind zu summieren

- Partnerunternehmen

  (Beteiligung größer 25 % bis maximal 50%)

        Anrechnung der Werte proportional zum Anteil der Beteiligung

        Nur Kennzahlen von unmittelbar vor- oder nachgeschalteten Unternehmen sind zu summieren

Beteiligungen von Körperschaften des öffentlichen Rechts (maximal 25%)

- keine Summierung der Additionskriterien notwendig

- Unternehmen sind automatisch Nicht-KMU


Ausnahmen sind:

Tochterfirma bleibt eigenständig trotz partnerschaftlichem Beteiligungsniveaus (größer 25% bis maximal 50%), wenn Investoren folgenden Gruppen angehören:

- institutionelle Anleger, wie Pensionsfonds

- Risikokapitalgesellschaften

- Staatliche Beteiligungsgesellschaften

- Universitäten / Forschungszentren ohne Gewinnabsicht

- Unternehmen im Kommunalen Besitz, wenn die Eigentümerkommune weniger als 5000 Einwohner hat   bzw. der Jahreshaushalt kleiner als 10 Mio. € ist.


Die obigen Beispiele sind nicht vollständig und stellen lediglich eine Auswahl dar.

 

Eine genaue, rechtsverbindliche und umfängliche Definition ist kostenlos hier downloadbar:

Quelle: http://bookshop.europa.eu/de/die-neue-kmu-definition-pbNB6004773/


Wir verweisen an dieser Stelle ausdrücklich auf das BAFA-Formular


"Merkblatt für Energieaudits"


in dem auch auf die Eigenverpflichtung der Unternehmen zur Prüfung hingewiesen wird.


Link nachstehend:


http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energie_audit/publikationen/merkblatt_energieaudits.pdf